MaisNico

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Nachauflauf-Herbizid gegen Gräser, Hirsen, Amarant und andere Unkräuter in Mais

Wirkstoff /Gehalt:
4,1% Nicosulfuron (40 g/l)

Formulierung:
Suspensionskonzentrat (SC)

Verpackung:
1 Liter
Karton 12 x 1 Liter
5 Liter
Karton 4 x 5 Liter


Anwendung:

Anwendung und Dosierung:

Dosierung:
Soloanwendung: 1 - 1,5 l/ha gegen Quecken, Hirsen und Raygräser.
In Mischung: 0,5-1,5 l/ha als Zusatz zu anderen Herbiziden gemäss unserer Beratung. Immer Auflagen der einzelnen Produkte beachten!
Niedrige Aufwandmenge nur in Tankmischung gemäss Angaben der Bewilligungsinhaberin.

Wichtig:
Nur aktiv wachsende, abgetrocknete und nicht durch Insekten oder Schnecken geschädigte Kulturen bis zum 6-Blatt-Stadium behandeln.
Nicht in Saat- oder Zuckermais anwenden.
Die Sorten Goldenso, Goldville, LG 32.45 sollten wegen erhöhter Empfindlichkeit nicht behandelt werden. Bei neuen Maissorten muss die Verträglichkeit von MaisNico vorgängig abgeklärt werden.
MaisNico sollte nicht in Maiskulturen eingesetzt werden, die mit phosphorsäureesterhaltigen Boden-Insektiziden behandelt wurden.

Spritzgeräte sofort nach Gebrauch mit einem Reinigungsmittel reinigen und sorgfältig nachspülen.


Bewilligungsänderung:
Maximal 60g Wirkstoff/ha innerhalb von 2 Jahren auf der gleichen Parzelle ausbringen.
Keine Anwendung in Schutzzonen S2 und Sh (Sh = Karstgebiete). Gilt für alle Nicosulfuron-Produkte.

Anwenderschutzauflage: Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.


Auflagen und Bemerkungen:

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
SP 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werfden.
SPe1: Zum Schutz von Grundwasser nicht mehr als 60g des Wirkstoffs Nicosulfuron pro ha auf der gleichen Parzelle innerhalb 2 Jahren anwenden.
Spe3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den Weisungen des BLW um 1 Punkt reduziert werden.
Spa1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
Spe2: Zum Schutz von Grundwasser nicht in Grundwasserschutzzonnen (S2 und Sh = Karstgebiete) ausbringen.

Die Verwendung auf Dächern und Terrassen, auf Lagerplätzen, auf und an Strassen, Wegen und Plätzen, auf Böschungen und Grünstreifen entlang von Strassen und Gleisanlagen ist verboten. Die Wiederverwendung der leeren Verpackung ist verboten.



Wirkungsweise:

MaisNico wird von den grünen Pflanzenteilen schnell aufgenommen. Es hat eine sehr kurze Bodenwirkung. Ein geringer Teil des Nicosulfurons wird auch über die Wurzeln der Unkräuter und Ungräser aufgenommen. Der Wirkstoff löst einen sofortigen Wachstumsstillstand bei den Unkräutern und Ungräsern aus. Diese verfärben sich und sterben schliesslich ab.
MaisNico wird vom aktiv wachsenden und unverletzten Silo- und Körnermais bis zum 6–8-Blatt-Stadium gut vertragen. Die Kulturverträglichkeit beruht darauf, dass der Mais das Produkt schneller abbaut als empfindliche Gräser und Unkräuter.
Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe.



Wirkungsspektrum:

Sehr gute Wirkung:
Ackerfuchsschwanz, Amarant, Gänsedistel, Hederich, Hellerkraut, Hühnerhirse, Borstenhirsen, Gabelblütige Hirse, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn, Hundspetersilie, Mohn, Pfirsichblättriger Knöterich, Flohknöterich, Raygräser, Senf, Vogelmiere.

Teilwirkung:
Gemeine Quecke, Schachtelhalme.

Ungenügende Wirkung:
Bluthirse, Fingerhirse, Ehrenpreis-Arten, Franzosenkraut, Kamille, Klebern, Vogelknöterich, Nachtschatten, Winden.

Keine Wirkung:
Disteln, Blacken, Melden