Cypermethrin SF

Kontakt-Insektizid für den Beeren-, Gemüse- und Feldbau, sowie gegen Borken- und Werftkäfer

in liegendem Rundholz im Wald und auf Lagerplätzen
Zulassungs-Nr. W 7609-1


Wirkstoff/ Gehalt:

100 g/l Cypermethrin (11%)

Formulierung:
Emulsionskonzentrat EC


Verpackung:
1 l
Karton 12 x 1 l
5 l
Karton 4 x 5 l

Anwendungen (nur für berufliche Anwender):


Erdbeeren 1)4)5):
0,025% (Dosierung 0,25 l/ha) gegen Erdbeer- oder Himbeerblütenstecher. Wartefrist: 3 Wochen.

Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt, oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m2 sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelten Kultur anzupassen.


Gemüsebau 1)4)5)6):
Andenbeere, Artischocken, Aubergine, Bohnen, Chicorée, Erbsen, Knoblauch, Knollensellerie, Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), Nüsslisalat, Paprika, Pastinake, Pepino, Puffbohne, Salate (Asteraceae), Schalotten, Schwarzwurzel, Stachys, Tomaten, Topinambur, Wurzelpetersilie:
0,025% (Dosierung 0,25 l/ha) gegen Erdraupen. Wartefrist: 2 Wochen. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

Asia-Salate (Brassicaeae), Brunnenkresse, Cima di Rapa, Kresse, Küchenkräuter, Mangold, Meerrettich, Portulak, Radies, Rande, Rettich, Rucola, Speisekohlrüben, Spinat, Stielmus, Zuckermais:
0,25 l/ha gegen Erdflöhe, Erdraupen.
Wartefrist: 2 Wochen.

Baby-Leaf (Brassicaceae, Chenopodiaceae): 0,25 l/ha gegen Erdflöhe, Erdraupen. Wartefrist 2 Wochen.
Baby-Leaf (Asteraceae): 0,025% (Aufwandmenge 0,25 l/ha) gegen Erdraupen. Wartefrist: 2 Wochen.

Gemüsezwiebel, Speisezwiebel 1)4)5)6):
0,25 l/ha gegen Erdraupen, Minierfliegen, Thripse. Wartefrist: 2 Wochen.

Gewächshaus: Gurken 1)5)6):
Konzentration: 0,025% gegen Blattläuse (Röhrenläuse), Weisse Fliegen (Mottenschildläuse). Wartefrist: 3 Tage. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

Karotten 1)4)5)6):
0,25 l/ha gegen Blattläuse (Röhrenläuse), Erdraupen, Möhrenblattfloh. Wartefrist: 2 Wochen.

Karotten, Knollensellerie, Pastinake, Wurzelpetersilie 1)4)5):
0,25 l/ha gegen Möhrenfliege. Wartefrist: 4 Wochen. Behandlung nur während dem Flug (gemäss kritischer Fangzahl) im Abstand von mindestens 7 Tagen.

Kohlarten 1)4)5)6):
0,25 l/h gegen Erdflöhe, Erdraupen, Eulenraupen (blattfressend), Gefleckter Kohltriebrüssler, Kohldrehherzgallmücke, Kohlgallenrüssler. Wartefrist: 2 Wochen.

Lauch 1)4)5)6):
0,25 l/ha gegen Erdraupen, Lauchmotte, Thripse. Wartefrist: 2 Wochen.

Rhabarber 1)4)5):

0,25 l/ha gegen Erdflöhe, Erdraupen. Anwendung: Nach der Ernte. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
Spargel 1)4)5):

0,25 l/ha gegen Erdflöhe, Spargelkäfer. Anwendung: Nach der Ernte. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.


Feldbau 1) 4)5)

Ackerbohne, Eiweisserbse, Färberdistel (Saflor) Grasbestände zur Saatgutproduktion, Kartoffeln, Klee zur Saatgutproduktion, Lein, Lupinen, Mais, Raps, Sojabohne, Sonnenblume, Sorghum, Tabak, Trockenreis:
0,25 l/ha gegen Erdraupen. Wartefrist 6 Wochen. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

Futter- und Zuckerrüben 1)4)5):
0,25 l/ha gegen Erdraupen, Rübenerdflöhe. Wartefrist: 6 Wochen. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

Getreide 1)4)5):
0,25 l/ha gegen Erdraupen, Gelbe Getreidehalmfliege. Wartefrist: 6 Wochen. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

Hopfen 1)4):
0,25 l/ha gegen Erdraupen. Wartefrist: 6 Wochen. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe+Schutzanzug+Schutzbrille+Atemschutzmaske (A2) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe+Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten).

Kartoffeln 1)4)5):
0,25 l/ha gegen Kartoffelkäfer. Wartefrist: 3 Wochen. Spa1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Pflanzenschutzmittel, welches Pyrethroid enthält, nicht mehr als 1 mal pro Kultur ausgebracht werden.

Raps 1)4)5):
0,25 l/ha gegen Rapsstengelrüssler. Wartefrist: 6 Wochen. Anwendung: Stadium 31-53 (BBCH). Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

Winterraps 1)4)5):
0,25 l/ha gegen Rapsblattwespe und Rapserdfloh. Anwendung im Herbst. Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.

0,25 l/ha gegen Kohlschotenrüssler mit Teilwirkung auf Kohlschotengallmücke. Wartefrist: 6 Wochen. Anwendung Bis Ende Entwicklung der Blütenknospen (BBCH 59). Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.


Forstwirtschaft
Liegendes Rundholz im Wald und auf Lagerplätzen:
Konzentration: 0,45% gegen Borkenkäfer und Werftkäfer. Spe3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten: Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle reduziert werden. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe+Schutzanzug+Schutzbrille+Atemschutzmaske (A2) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten).


Auflagen und Anwenderschutz:
1) SPe 8 - Bienengefährlich: Darf nur am Abend, ausserhalb des Bienenfluges mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z. B. Kulturen, Einsaaten, Unkräuter, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen oder nur im geschlossenen Gewächshaus eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.
4)  SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 100 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle.
5) Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe+Schutzanzug+Schutzbrille+Atemschutz (A2) tragen.


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